VAK-News

Warum Sonnenlicht für Körper und Seele so wichtig ist

26. April 2018

Wenn die Tage wieder länger werden, spüren wir den Effekt unmittelbar: Sonnenlicht tut einfach gut. Doch damit nicht genug. Für den Menschen ist Sonnenlicht unverzichtbar. Wir brauchen es, um körperlich und auch geistig fit zu bleiben. Auf vielfältige Art und Weise nimmt es direkt Einfluss auf unsere Gesundheit.

Licht hat vor allem Auswirkungen auf unser Immunsystem. Fällt Sonnenlicht auf unsere Haut, startet in unserem Körper die Produktion von Vitamin D, einem lebenswichtigen Stoff für unseren Organismus. Es spielt eine Schlüsselrolle im Immunsystem, stärkt die Knochen und ist ein entscheidender Faktor zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und einer Reihe von anderen Krankheiten. Über die Nahrung nehmen wir nur einen Teil des täglichen Bedarfs auf. Ein Mangel an Sonnenlicht führt daher schnell zu einer Unterversorgung, die wiederum zu schwerwiegenden gesundheitlichen Störungen führen kann: Ein Mangel an Vitamin D kann Osteoporose fördern, Demenzerkrankungen auslösen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen.
Das Sonnenlicht steuert zudem als Zeitgeber des sogenannten zirkadianen Systems unsere innere Uhr, die Körpertemperatur, Hormonhaushalt und Schlaf-Wach-Rhythmus im Takt hält.
Bei zunehmender Helligkeit drosselt die Zirbeldrüse die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Dagegen wird vermehrt das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet. Es stärkt die Antriebskraft , steigert die Leistungsfähigkeit und hellt die Stimmung auf. Indem es die Ausschüttung von Botenstoffen wie Serotonin fördert, nimmt das Sonnenlicht also direkt Einfluss auf unsere körperliche und geistige Verfassung. So verbessert sich beispielsweise die Konzentrationsfähigkeit von Menschen, an deren Arbeitsplätzen sich sogenannte "Tageslichtlampen" befinden. Einige Studien zeigen auch eine Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten durch Lichtbehandlungen bei Patienten mit leichter Demenz.
Sonnenlicht ist ein wahres Lebenselixier und unverzichtbar für unser Wohlbefinden. Halten Sie sich also regelmäßig im Freien auf, wenn sich die Sonne blicken lässt, und genießen Sie die wohltuende Wirkung der Sonnenstrahlen.

Tipp: Mehr über die Schutzwirkungen und die Heilkraft von Vitamin D finden Sie im kompakten Ratgeber "Super-Vitamin D" von Dr. Volker Spitzer und Nicole Spitzer hier im VAK Shop.




26. April

2018

Ernährungsmythos: Milch stärkt die Knochen

26. April 2018

„Wer Milch trinkt, bekommt starke Knochen", diese Ernährungsweisheit ist altbekannt. Doch stimmt es wirklich, dass Milch und Milchprodukte unser Skelett stärken und die Knochendichte verbessern können?

Aufgrund ihres hohen Gehalts an Kalzium, Phosphor und Vitamin D galt Milch lange als Lebensmittel, das Osteoporose zumindest verzögern kann. Eine schwedische Studie wirft jedoch Zweifel auf, dass Milchtrinken vor Osteoporose und brüchigen Knochen schützen kann. Schwedische Forscher von der Universität Uppsala untersuchten in einer Langzeitstudie über einen Zeitraum von 20 Jahren mit rund 60.000 Frauen im Alter zwischen 39 und 74 Jahren den Zusammenhang zwischen Milchkonsum und dem Auftreten von Knochenbrüchen.

Das erstaunliche Ergebnis: Frauen mit einem erhöhten Milchkonsum, also mehr als drei Gläsern Milch pro Tag, wiesen sogar ein erhöhtes Knochenbruchrisiko auf.
Beim Verzehr von Joghurt und Käse verhielt sich das Ergebnis dagegen genau umgekehrt: Je mehr verarbeitete Milchprodukte die Probanden verzehrt hatten, umso geringer war das Bruchrisiko. In den Blutproben der Teilnehmer, die viel Milch tranken, fanden sich Anzeichen für Entzündungsreaktionen und oxidativen Stress.
Die Wissenschaftler führen das Ergebnis auf einen Bestandteil des Milchzuckers Laktose, die D-Galaktose, zurück. Galaktose steht im Verdacht, entzündliche Reaktionen im Körper zu fördern, das Immunsystem zu schädigen und das Altern zu beschleunigen. Weiterverarbeitete Milchprodukte wie Käse oder Joghurt enthalten dagegen nur noch geringe Mengen an Laktose.

Weitere Studien müssen nun zeigen, ob und in welcher Dosis Milch tatsächlich schädlich sein kann.
Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, Kalzium auch durch andere Lebensmittel aufzunehmen, etwa durch Brokkoli, Spinat oder Hülsenfrüchte.
Erwiesen ist inzwischen auch, dass nicht nur die Aufnahme von Kalzium, sondern vor allem regelmäßige Bewegung sowie ausreichend Sonnenlicht, das zur Produktion von Vitamin D notwendig ist, und Vitamine wie Vitamin K2 vor Knochenschwund im Alter schützen.

 
Tipp: Ein entscheidender Schutzfaktor gegen Osteoporose und auch Arteriosklerose ist Vitamin K2 . Erfahren Sie mehr in unserem Titel "Vitamin K2" hier in unserem Shop.

 

 

 

26. April

2018

Hirse – das mineralstoffreiche Urgetreide

26. April 2018

Die kleinen Getreidekörner führten lange ein Schattendasein in unseren Küchen. Zu Unrecht – denn Hirse liefert nicht nur zahlreiche Nährstoffe, sondern ist auch leicht bekömmlich und glutenfrei und somit auch für Zöliakie-Patienten oder Menschen mit einem empfindlichen Verdauungssystem ein wertvolles Nahrungsmittel.
Während die Hirse in Afrika und Asien ein unverzichtbares Grundnahrungsmittel ist, wurde sie in Europa von anderen Getreidesorten und der Kartoffel verdrängt. Dabei gilt Hirse als das nährstoffreichste Getreide und als perfekte Quelle für Mineralstoffe und Spurenelemente.
Die Hirse punktet insbesondere mit ihrem hohen Gehalt an Eisen und Magnesium. Auch zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidativ wirken, stecken in Hirsekörnern. Die enthaltene Kieselsäure wirkt sich positiv auf Knochen, Gelenke, Haare, Nägel und Haut aus.
In der Küche ist die Hirse ein echter Alleskönner. Ihr aromatischer, nussiger Geschmack eignet sich sowohl für süße, als auch für pikante Zubereitungen.
Das Getreide kann mit Gemüse und Obst gleichermaßen kombiniert werden. Zum Frühstück eignen sich Hirseschrot, Hirseflocken oder ein warmer Hirsebrei.
Aber auch als Beilage, in Salaten oder Suppen, als Füllung für Gemüse, als Auflauf, als Bratling oder als Alternative zu Reis als "Hirsotto" – für die Zubereitung von Hirse gibt es vielerlei Möglichkeiten.


26. April

2018