VAK-News

Oregano – das natürliche Antibiotikum

28. Juni 2018

Oregano ist aus Pizza-und Pastagerichten nicht wegzudenken. Das herb-aromatisch duftende Kraut gibt vor allem italienischen Gerichten ihre schmackhafte mediterrane Note. Dass Oregano – auch als „Dost“ oder „Wilder Majoran“ bezeichnet – aber auch eine äußerst wirksame Heilpflanze ist, wissen die wenigsten. Das Kraut wurde schon von den alten Griechen als Heilmittel eingesetzt. In Deutschland ist es seit dem Mittelalter als Heilpflanze bekannt. 

Seine besondere Heilwirkung verdankt das Kraut den enthaltenen Gerb- und Bitterstoffen sowie den ätherischen Ölen. Es wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd, schleimlösend und ist ein bewährtes Mittel gegen Durchfall und Menstruationsbeschwerden. Im Mund und Rachenraum kann es Entzündungen hemmen. Daher wird Oregano insbesondere bei Beschwerden des Verdauungstraktes und bei Atemwegserkrankungen erfolgreich eingesetzt. Das ätherische Oregano-Öl gilt aufgrund seines hohen Gehalts an Phenolen in der Aromatherapie als stärkstes natürliches Antibiotikum. Es wirkt keim- und pilztötend.

Für einen wohltuenden Oregano-Tee wird 1 Teelöffel getrockneter Oregano mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergossen. Gegen Husten lassen Sie den Tee 5 Minuten ziehen und trinken ihn mehrmals täglich. Bei Verdauungsbeschwerden sollte der Tee 10 Minuten ziehen und nach den Mahlzeiten getrunken werden.

Tipp: Einen Überblick über die verschiedenen Anwendungsgebiete von Oregano sowie eine Anleitung, wie man Oregano-Öl selbst zu Hause herstellen kann, finden Sie im VAK-Buch „Oregano – Heilkraft im Gewürzregal“ von Josef Pies hier in unserem Shop.

28. Juni

2018

Mangold: Das nährstoffreiche Blattgemüse

28. Juni 2018

Mangold, in der Schweiz auch als „Krautstiel“ bekannt, war lange Jahre in Vergessenheit geraten, erfreut sich jetzt aber wieder gesteigerter Beliebtheit.
Aus gutem Grund: Die Mangoldblätter schmecken nicht nur sehr aromatisch, sie enthalten auch noch reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Besonders der Gehalt an Kalium und Kalzium ist hervorzuheben. Zudem ist das Gemüse ein guter Lieferant für Eisen, Vitamin A und Vitamin C. Im Mangold steckt außerdem ein hoher Anteil an Vitamin K, das besonders wichtig für die Blutgerinnung sowie die Bildung und Erhaltung der Knochen ist. 
Auch wenn er nicht so aussieht: Der Mangold zählt zur Gattung der Rüben und ist mit Roter Bete und der Zuckerrübe verwandt. Allerdings wird hier im Unterschied zu diesen nicht die Wurzel verzehrt, sondern Blätter und Stiele.
Mangold wird oft wie Spinat zubereitet, die Blätter eignen sich aber auch hervorragend zum Füllen, als Wickel oder alstat in grünen Smoothies.Da Mangold relativ hohe Mengen an Nitrat und Oxalsäure enthält, sollten Menschen die zu Nierensteinen neigen, das Gemüse allerdings nicht zu häufig auf den Spieseplan setzen.

28. Juni

2018

Rezept-Tipp: Würzige Mangold-Tarte

28. Juni 2018

Das leckere Blattgemüse macht sich auch hervorragend in einer herzhaften Tarte, verfeinert mit würzigem Bergkäse. Die Tarte kann warm oder kalt gegessen werden – ideal für ein Picknick im Grünen oder als Mitbringsel zur nächsten Einladung.

Sie benötigen eine Tarteform oder Springform (28 cm Durchmesser):

Für den Teig:
250 Gramm Mehl
125 Gramm Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Für den Belag:

500 Gramm Mangold
2 kleine Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
250 ml Schlagsahne
100 ml Milch
3 Eier
100 Gramm fein geriebener Bergkäse oder anderer würziger Hartkäse
Zum Abschmecken: Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Verkneten Sie Mehl, Butter, das Ei und eine Prise Salz zügig zu einem geschmeidigen Teig und kühlen ihn in Frischhaltefolie verpackt etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank.
Putzen und waschen Sie in der Zwischenzeit den Mangold, würfeln Sie die Stiele und schneiden die Blätter in Streifen. Schälen Sie die Zwiebeln und die Knoblauchzehen und hacken Sie beides fein. Dünsten Sie nun die geschnittenen Mangoldstiele zusammen mit Zwiebeln und Knoblauch etwa 4 Minuten in heißem Öl, fügen Sie dann die Blätterstreifen hinzu und lassen Sie die Streifen etwa 5 Minuten zusammenfallen. Jetzt wird das Gemüse mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt.
Verrühren Sie nun die Sahne mit der Milch und den Eiern gründlich zu einer homogenen Mischung und würzen sie diese ebenfalls mit Salz, Pfeffer und Muskat. Rühren Sie zuletzt den geriebenen Käse unter die Mischung.
Der vorbereitete Teig wird nun ausgerollt und die eingefettete Form damit ausgekleidet. Verteilen Sie die Mangoldmischung auf dem Teig und gießen Sie den Eier-Käse-Guss darüber. Im vorgeheizten Backofen wird die Tarte bei 180 Grad Ober/Unterhitze rund eine Dreiviertelstunde lang gebacken.

Wir wünschen guten Appetit!

28. Juni

2018