VAK-News

Neu bei VAK: Energiemedizin für Frauen

1. Dezember 2017

Hier finden Frauen Antworten auf alle Fragen rund um ihre Gesundheit. Energiemedizin für Frauen – das ist natürliche Heilung für Körper und Seele durch ganzheitliche Behandlungsmethoden und Energie spendende Übungen für Entspannung und Fitness, die die Selbstheilungskräfte aktivieren. In ihrem wegweisenden Buch stellt Donna Eden die besten Selbsthilfeübungen aus ihrer über 30-jährigen Praxis vor: Vom prämenstruellen Syndrom (PMS) über Schwangerschaftsbeschwerden und Probleme in den Wechseljahren, von der Regulierung des Hormonhaushalts über Stoffwechselstörungen bis hin zu Depressionen werden alle relevanten Aspekte der Frauengesundheit berücksichtigt. Ein Buch, das jede Frau besitzen sollte!

Weitere Informationen zum Buch sowie eine Leseprobe finden Sie hier.

 

1. Dezember

2017

Der Niesreflex: Eine wichtige Schutzfunktion unseres Körpers

1. Dezember 2017

Winterzeit ist Erkältungszeit. Ob im Büro, in der Straßenbahn oder im Supermarkt: Überall hört man Schniefen und Niesen. Ein lautes „Hatschi“ ist ein Schutzreflex unseres Körpers und der Versuch unserer Nase, Fremdkörper wie Staub, Pollen, Bakterien oder Viren loszuwerden. Alles, was die Nasenschleimhaut reizt – auch Nasensekret – kann den Niesreflex auslösen.
Im verlängerten Rückenmark vermuten Wissenschaftler ein Nieszentrum, in dem die Signale aus der Nasenschleimhaut weiterverarbeitet werden. Das Niesen selbst ist ein komplexer Vorgang und noch nicht vollständig untersucht.

In den meisten Fällen kribbelt es, bevor es losgeht in der Nase. Wir atmen tief ein, das Gaumensegel hebt sich und sorgt für den Verschluss der Verbindung zwischen Nase und Rachen. In Lunge und Rachen wird dadurch die eingeatmete Luft komprimiert, während sich Brust- und Bauchmuskulatur gleichzeitig anspannen. Der aufgestaute Druck entlädt sich schließlich wie eine Mini-Explosion und nimmt idealerweise den Fremdkörper, der den Niesreiz ausgelöst hat, gleich mit. Da sich die Stimmritze dabei wieder öffnet, entsteht das typische „Hatschi“-Geräusch. Bei einem Niesanfall entweicht die Luft mit bis zu 160 Stundenkilometern aus unserer Nase – das ist Orkanstärke! Wir schleudern bei einer Erkältung durch diese Wucht Tröpfchen mit jeder Menge Viren bis zu drei Meter weit in die Luft und sorgen so für erhöhte Ansteckungsgefahr. Wer in die Hand niest und anschließend wieder Gegenstände berührt oder gar Hände schüttelt, verbreitet ebenfalls Krankheitserreger. Um dies zu vermeiden raten Hygieneärzte dazu, in die Armbeuge zu niesen.
Für das Niesen gibt es neben einer klassischen Erkältung noch andere Auslöser wie Staub, scharfe Gewürze oder Pollen, die bei Allergien die Nasenschleimhaut reizen. Manche Menschen müssen übrigens auch niesen, wenn sie sich die Haare bürsten oder die Augenbrauen zupfen. In diesen Fällen löst der Drillingsnerv den Niesreflex aus, ein Hirnnerv, der in weiten Teilen des Gesichts verzweigt ist. Er leitet Berührungsreize und Schmerzen ans Gehirn weiter und lässt sich leicht täuschen, das Niesen ist hier eine Art „Fehlreaktion“.
Niesen ist also größtenteils ein wichtiger Schutzreflex und für gesunde Menschen vollkommen ungefährlich. Vom Unterdrücken des Niesreizes raten Ärzte ab. Dr. Achim Beule, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde, Kopf und Halschirurgie in Greifswald erklärt: „Dem Gehirn schadet das zwar nicht, aber in manchen Fällen nimmt das Mittelohr oder Trommelfell wegen des Drucks Schaden“. Bei Erkältungen könnten zudem Krankheitserreger auf diese Weise in die Nasennebenhöhlen gedrückt werden, anstatt, wie vorgesehen, aus dem Körper zu entweichen.

1. Dezember

2017

Natürlich gegen Viren – ein Interview mit unserer Autorin Dr. Andrea Flemmer

1. Dezember 2017

Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen, so heißt es im Volksmund. Aber gilt das auch für Viruserkrankungen wie Erkältung, Grippe, Magen-Darm-Erkrankungen, Windpocken oder gar Pfeiffersches Drüsenfieber? Die gute Nachricht lautet: Ja! Die Biologin Dr. Andrea Flemmer erläutert in ihrem praktischen Ratgeber Viruserkrankungen natürlich behandeln, welche Vielzahl an effektiven Wirkstoffen die Natur bereithält und zeigt, wie Pflanzen, Kräuter, Gewürze und Pilze gezielt gegen Viruserkrankungen eingesetzt werden können.


Frau Dr. Flemmer, Viren und Bakterien sind Krankheitserreger, soviel ist uns allen bekannt. Können Sie uns kurz erklären, worum es sich bei Viren eigentlich handelt? Wo liegen ihre Besonderheiten?

Viren haben einen ganz einfachen Bauplan. Sie bestehen meist nur aus ihrem Erbgut, das in eine Hülle aus Eiweiß eingeschlossen ist. Das macht sie aber nicht weniger gefährlich. Im Gegensatz zu Bakterien besitzen Viren keine eigenen Zellorganellen und auch keinen eigenen Stoffwechsel. Sie können sich nicht alleine fortpflanzen. Dringen Viren in den Körper ein, ist ihr oberstes Ziel daher die Vermehrung. Dafür befallen sie fremde Zellen, die sogenannten Wirtszellen, und machen sich deren Fähigkeit zur Teilung zunutze. Sie docken an sie an, heften sich also fest, und schleusen von außen ihre eigene Erbinformation ein. Diese Erbinformation „programmiert“ das Erbgut der Wirtszelle für die Zwecke der Viren um, mit der Folge, dass sie durch die Zellteilung viele weitere Viren produziert.

Viren können wir – anders als Bakterien – nicht mit Antibiotika bekämpfen. Warum sprechen Viren auf diese Medikamente nicht an?

Viren sind komplett anders gebaut als Bakterien. Das heißt: Die antibiotischen Wirkstoffe, die gegen bestimmte Strukturen von Bakterien gerichtet sind, können nirgends ansetzen, da diese Strukturen in Viren gar nicht vorhanden sind.

In Ihrem Buch beschreiben Sie detailliert, welche natürlichen Mittel gezielt bei speziellen Viruserkrankungen helfen. Können Sie uns ein paar Beispiele nennen?

Thymiankraut wirkt zum Beispiel gut gegen Husten. Es löst festsitzenden Schleim und hilft auch bei Bronchitis, Halsentzündung, fieberhaften Infekten und Grippe.
Bei Warzen zeigt Teebaumöl eine gute Wirkung. Australisches Teebaumöl wirkt effektiv gegen Infektionen mit Bakterien, Viren und Mikropilzen. Bei manchen Warzen hilft es, reines Teebaumöl oder eine 10-prozentige alkoholische Lösung (50-70 Volumenprozent Alkohol) einzusetzen. Man trägt sie 2 bis 3-mal täglich auf.
Die Süßholzwurzel bekämpft Lippen- und Genitalherpes. Der süß schmeckende Inhaltsstoff, das Glycyrrhizin, hat einen deutlich entzündungshemmenden Effekt. Außerdem wirkt es antiallergisch und virentötend. Der Wirkstoff vernichtet im Kampf gegen Herpes simplex nicht nur die aktiven, sondern – und das ist das Entscheidende! – auch die passiven Varianten des Virus, die im Körper „schlafen“. Bei Lippen-Herpes kann man eine Süßholz-Tinktur auf die Bläschen aufbringen und mit einem Pflaster abdecken.

Haben Sie für unsere Leser auch noch einen Rezept-Tipp parat, mit dem sie sich wirksam vor Erkältungen schützen können?

Mit dem folgenden Rezept für einen Blütentee haben Schnupfennasen keine Chance: Holunderblüten wirken schweißtreibend, steigern die Schleimbildung auf den Bronchien und sind daher auswurffördernd. Auch immunstimulierende und entzündungshemmende Wirkungen der Holunderblüten sind nachgewiesen. Holunderbeeren wirken zudem anregend auf das Immunsystem und weisen eine Wirkung gegen Grippeviren auf.

Teezubereitung mit Blüten: 2 Teelöffel Holunderblüten mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, ca. 15 Minuten ziehen lassen, absieben. Davon mehrmals täglich 1 Tasse heiß trinken.



1. Dezember

2017